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Sauerstoffblaskonverter

Beim Sauerstoffblasverfahren werden flüssiges Roheisen und Stahlschrott in einem Konverter erhitzt; dann wird Sauerstoff eingeblasen, damit sich eine kohlenstoffarme Stahlschmelze bildet. Wenn dieser Flüssigstahl vom Sauerstoffblaskonverter abgestochen wird, ist es entscheidend, dass möglichst wenig Schlacke in die Gießpfanne gelangt.

Das Einschleppen von Schlacke erschwert die Zugabe von Legierungselementen und Zuschlagstoffen; gleichzeitig erhöht sich der Zeit- und Kostenaufwand für Stahlbehandlungen. Ebenso führt dies zum Verschleiß der Gießpfanne und einer höheren Gefahr einer Düsenverstopfung in der Gießanlage. Eine frühzeitige Schlackeerkennung verbessert die Effizienz und senkt die Kosten.

Das SDS warnt den Bediener rechtzeitig, damit dieser den Abstich stoppen kann, bevor Schlacke in die Pfanne gelangt. Dadurch trägt es zu einer besseren Produktionsausbeute bei und sorgt dafür, dass der erzeugte Stahl weniger Schlacke enthält, was sich positiv auf die Qualität auswirkt. Dadurch verringern sich auch die Kosten im weiteren Prozessverlauf und der Wartungsaufwand für den Sauerstoffblaskonverterbehälter.

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