Vor dem abschließenden Mahlen wird Kohle normalerweise in Silos gelagert. Ebenso wird nasse und trockene Biomasse in Silos gelagert. Dies stellt eine Brandgefahr dar, da feste Kohle, Kohlenstaub und Biomasse anfällig für eine Selbsterhitzung und Selbstentzündung sind. Es ist unerlässlich, die gelagerte Kohle und Biomasse zu überwachen, um Hitzestellen und frühe Anzeichen einer Entzündung zu erkennen.
Das früheste Anzeichen einer Entzündung ist eine erhöhte Kohlenmonoxid-(CO)-Konzentration, deswegen ist eine präzise Erkennung von CO-Konzentrationen entscheidend. Eine CO-Überwachung im Siloleerraum bietet eine frühe Warnung vor möglicherweise gefährlichen Bedingungen. Ebenso kann eine Messung der Temperatur des Silos sinnvoll sein; dazu kann entweder die Außenwandtemperatur oder die Oberflächentemperatur der gelagerten Kohle oder Biomasse überwacht werden.
Durch die Erkennung von Hitzestellen in der gelagerten Kohle oder Biomasse und von erhöhten CO-Konzentrationen können frühzeitige Maßnahmen ergriffen werden, um Brände zu verhindern und Personen und Anlagen zu schützen. Indem der Detektor mit einem Alarm-/Steuersystem verbunden wird, kann eine kontinuierliche Fernüberwachung des Lagersilos erfolgen.
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